Die seitlich angehängte Laufkatze wird an der Seitenfläche des Trägers befestigt, nicht am Untergurt. Das löst Sonderfälle, in denen eine Trägerseite frei bleiben muss.
Das gelöste Problem
Manche Bahnen verlaufen sehr nah an einer Wand; an anderen stehen Stützen, Rohrleitungen, Kabeltrassen oder Lüftungskanäle an einer Seite. Eine Standard-Untergurtkatze stößt an oder erreicht den Punkt dahinter nicht.
Die seitliche Anbringung verschiebt die Arbeitsachse des Hakens. Beim Nachrüsten ist das meist deutlich günstiger als das Versetzen von Rohr- und Kabelinfrastruktur.
Die konstruktive Folge
Die seitliche Anbringung bringt eine unsymmetrische Last auf: neben der Vertikallast entsteht ein Torsionsmoment. Trägerquerschnitt und Anschlussdetail werden dafür gerechnet; ein Standardprofil ist womöglich nicht direkt verwendbar.
Planung
Die Abstände der Hindernisse zum Träger werden entlang der Bahn gemessen; Katzenbreite und Hakenachsversatz folgen diesen Maßen.
Einsatzbereiche
Wandnahe Monorail-Bahnen, rohr- und kabelreiche Anlagen, Umbauprojekte mit unverrückbarer Infrastruktur, Linien mit engen Durchgängen.